In Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell ist es uns wichtig sowohl Kinder als auch ihre Eltern dabei zu unterstützen, sich leicht in die neue Umgebung einzufinden. Die besondere Herausforderung dabei ist, unser flexibles Konzept, da Kinder von uns teilweise sehr kurzfristig, nur stunden- oder tageweise betreut werden. Zudem befinden sich die Eltern oft in Notsituationen, welche eine „schnelle“ Übergabe erfordern und dazu führen, dass wir in den WIESENKNOPF Kinderbetreuungseinrichtungen sehr häufig Eingewöhnungen haben. Uns ist dennoch daran gelegen, dass sich das Kind schrittweise bei der Betreuungsperson und in der neuen Umgebung wohl fühlt, dies erreichen wir, indem wir sensibel auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kindes eingehen. Unsere Betreuer sind auf diese speziellen Eingewöhnungssituationen vorbereitet, so dass wir trotz hoher Flexibilität den Kindern Sicherheit und Zuverlässigkeit in ihrem neuen Umfeld schaffen können. Dazu gehören unter anderen immer wiederkehrende Rituale, die fester Bestandteil unseres Tagesablaufes sind sowie eine sehr geringer Betreuungsschlüssel (während der Eingewöhnung 1-2 Betreuer für 3-5 Kinder), welcher eine individuelle Betreuung und das sichere Ankommen des Kindes in der Gruppe ermöglichen. Wichtig ist, dass das Kind vertraute Sachen von zu Hause mitbringt, wie zum Beispiel ein Lieblingskuscheltier oder ein Schnuffeltuch, damit wird der Übergang in die fremde Umgebung für das Kind viel leichter. Außerdem finden an den Eingewöhnungstagen, um das Kind nicht unnötig zu überfordern, keine besonderen Aktivitäten oder große Ausflüge statt. 

Jedoch muss während der Eingewöhnung auch immer das Wohlbefinden aller anderen Kinder berücksichtigt werden. Für die übrigen Kinder (auch wenn man es ihnen nicht immer anmerkt) bedeutet die Anwesenheit fremder Eltern Stress. Die Eingewöhnung muss daher behutsam auf die Gruppe abgestimmt sein. Wir empfehlen, dass die Eltern pro Eingewöhnungstag nicht länger als jeweils 1 Stunde im Raum mit anwesend sind, da das Kind dann schneller den Bezug zu der tatsächlichen Betreuungssituation findet. Natürlich ist jedes Kind anders und die Bedürfnisse unterschiedlich, was aber genau dadurch erfahren werden kann. So ist es möglich, dass Kinder schon am ersten Tag mehrere Stunden bei uns bleiben können. Darüber hinaus ist es immer möglich individuelle Vereinbarungen mit dem zuständigen Betreuer zu treffen. Die Eingewöhnung sollte jedoch insgesamt eine Zeit von 2 Wochen nicht überschreiten. Bei der Eingewöhnung spielen die Eltern eine große Rolle, indem sie ihre Kinder bestärken den neuen Betreuer als weitere Bezugsperson und Helfer zu akzeptieren. Ein im Vorfeld stattfindendes Elterngespräch soll helfen, dass zunächst alle Unsicherheiten seitens der Eltern geklärt werden können. Zudem können die Eltern viele Informationen über Tagesablauf und über das WIESENKNOPF Konzept auf unsere Homepage finden. Wir haben mit unserem Konzept der Eingewöhnung durchweg sehr positive Erfahrungen gemacht und bitten Sie uns Ihr Vertrauen zu schenken.